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SchwachSuper 
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Vor kurzem ist mein erstem kleines Rennboot fertig geworden. Vom Typ gehört das Boot zur Familie der Katamarane und Hydros und gleitet mit hoher Geschwindigkeit über das Wasser. Mit einer Länge von 60cm ist es relativ klein, was jedoch mit der Fertigbarkeit auf meinem Laser zusammen hängt, da ich die Spannten möglichst aus einem Teil fertigen wollten. Im Gegensatz zur Größe ist die im Boot verbaute Leitung enorm, so dass die komplette Technik durch eine Wasserkühlung auf Betriebstemperatur gekühlt werden mus.

Hydroplanes sind so genannte Drei-Punkt-Gleiter die sehr stark mit der Aerodynamik arbeiten. Bei guten Bedingungen werden diese Rennboote bis zu 360km/h schnell. Es sind typische Glattwasserboote die recht diffizil getrimmt werden müssen. Hydroplanes werden in der Regel symmetrisch aufgebaut. Das Propellergegendrehmoment hebt man durch Schrägeinbau der Welle auf oder eleganter durch das Außermittigsetzen nach rechts. Teilweise ist der rechte Schwimmer anders als der linke aufgebaut. Auch hierdurch wird dem Drehmoment entgegengewirkt.

Das Boot wurde vor erst komplett am PC per CAD System durch konstruiert, so dass danach alle benötigten Spannten dementsprechend per Laser zugeschnitten werden konnten. Bei der Konstruktion habe ich auf die Stabilität und Steifigkeit des Grundgerüstes geachtet und dass die Montage möglichst einfach realisiert werden kann. Für die Spannten habe ich 2mm Flugsperrholz, welche anschließend mit 1,5mm Balsaholz beplankt wurden.

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Bei den Einbauten im Rumpf habe ich darauf geachtet, dass diese möglichst tief im Rumpf positioniert sind, damit das Boot einen möglichst niedrigen Schwerpunkt hat und somit besser im Wasser liegt. Besonders wichtig ist das bei den schweren Bauteilen, wie dem Motor und den Akkus. Weiterhin sollten die Einbauten auch möglichst nahe der Mittellinie liegen, hierdurch ergibt sich eine Konzentration der Massen für eine geringere Rollneigung. Bei der Fertigung muss dann darauf geachtet werden, dass alle Abrisskanten des Rumpfes scharfkantig sind, damit der Wasserfilm gut abreißen kann, damit der Gleitwiderstand des Bootes möglichst gering ist.

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Bei einem ersten Test im kleinem Gartenteich hat sich gezeigt, dass das Boot richtig gut im Wasser liegt und somit der Schwerpunkt und die Gewichtsverteilung stimmt. Leider konnte ich noch keine Testfahrt machen, diese folgt aber demnächst ...

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Der erste Testlauf wurde jetzt endlich erfolgreich absolviert. Die ersten Bilder und Videos zeigen, dass ordentlich Leistung in dem Boot steckt, welche man aber noch weiter ausbauen kann. Momentan sind folgende Komponenten in dem Hydromite Speed Boot verbaut:

  • 2x 3S 11,1V 2200mA LiPo Akku
  • 60A Brushless ESC Controller
  • 3600kv 700W Brushless Motor
  • 33mm Propeller
  • komplett Wassergekühlt

Momentan muss das Boot noch etwas besser ausbalanciert werden, damit die Wasserlage noch etwas stabieler wird und das Boot nicht bei jeder kleinen Welle einen Hüpermacht. Weiterhin werde ich wahrscheinlich auf 4S LiPo Akkus wechseln. Mit den dann anliegenden 14,8V und einem größerem Propeller sollte eine größere Beschleunigung und Endgeschwindigkeit möglich sein.

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Das Video zeigt die erste Testfahrt bei uns am Baggersee an einem schönem 28°C warmen Wochenende. Da macht jede Testfahrt Spass, vorallem wenn alles so läuft wie es soll! Demnächst wird das Boot auch noch mit einer richtigen Lackierung versehen. Die dazu notwendigen Schichten an Filler und Grundierung stehen schon bereit.

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auf Anfrage
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